Was sich ab sofort ändert
Die neuen Vorschriften legen eindeutig fest, was Gemeinden bei Haushalten abholen müssen – darunter wöchentliche Bioabfallsammlungen – und welche Materialien künftig in die Recyclingtonne dürfen und welche nicht.
Einige Dinge dürfen ab sofort nicht mehr in die Recyclingtonne. Außerdem gelten neue Vorschriften zur Mülltrennung. Wer sich frühzeitig vorbereitet, vermeidet Verwirrung und mögliche Bußgelder.
Was sich konkret ab heute ändert
Ab sofort sind alle Kommunen in England verpflichtet, nach einem einheitlichen Recyclingsystem zu arbeiten, sodass in allen Haushalten dieselben Grundmaterialien ordnungsgemäß getrennt werden.
Den behördlichen Vorgaben zufolge müssen Bioabfälle, Papier und Pappe sowie alle weiteren trockenen Wertstoffe wie Glas, Metall, Kunststoff und Getränkekartons getrennt gesammelt werden. Nicht recycelbare Restabfälle sind dabei stets separat zu entsorgen.
Den Kommunen bleibt dabei ein gewisser Spielraum bei der konkreten Ausgestaltung der Abholung. So können sie beispielsweise Papier und Pappe gemeinsam mit anderen Trockenwerttoffen erfassen, wenn dies für ihre Region sinnvoller erscheint. Dennoch müssen alle Kernmaterialien ausnahmslos gesammelt werden.
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Die meisten Haushalte müssen sich nun damit vertraut machen, wie die Mülltrennung korrekt funktioniert und wie ihre jeweilige Gemeinde die Änderungen im Recyclingsystem konkret umsetzt.
Was beim Recycling ab sofort verboten ist
Um Bußgelder und verpasste Abholtermine zu vermeiden, sollten folgende häufige Recyclingfehler unbedingt vermieden werden:
- Spiegel, Fensterglas, Trinkgläser oder hitzebeständiges Kochgeschirr wie Pyrex gehören nicht in die Recyclingtonne.
- Metallisches Küchengeschirr wie Töpfe und Pfannen darf nicht zusammen mit Dosen und Konserven entsorgt werden.
- Kompostierbare oder biologisch abbaubare Kunststoffe, Plastiktüten sowie große Hartkunststoffe, die von der Gemeinde nicht abgeholt werden, sind nicht zulässig.
- Taschentücher, Feuchttücher, Windeln und andere saugfähige Hygieneprodukte haben in der Recyclingtonne nichts zu suchen.
Diese Materialien müssen anderweitig entsorgt werden – etwa durch Abgabe an einem Wertstoffhof, über spezielle Sammelaktionen oder durch Weitergabe und Wiederverwendung.
So bereiten Sie Ihr Zuhause und Ihre Tonnen vor
Ein Sprecher des Ministeriums für Umwelt, Ernährung und ländliche Angelegenheiten (DEFRA) hat folgende praktische Tipps für Haushalte herausgegeben, um sich optimal auf die neuen Regelungen vorzubereiten:
- Erkundigen Sie sich bei Ihrer Gemeinde, welche Tonnen Sie erhalten und wann diese geleert werden.
- Sortieren Sie Ihren Müll bereits im Haus vor dem Abholtag – so behalten Sie den Überblick über Bioabfall, Wertstoffe und Restmüll.
- Spülen Sie Behälter nach Möglichkeit aus, um Verunreinigungen zu reduzieren, und achten Sie darauf, dass in jede Tonne nur die zugelassenen Materialien gelangen.
- Suchen Sie nach alternativen Entsorgungswegen für Materialien, die nicht mehr akzeptiert werden – etwa durch einen Besuch beim nächsten Wertstoffhof.













