Goodbye Heißluftfritteuse: Das neue Allround-Küchengerät, das neun Garmethoden beherrscht und mehrere Geräte ersetzt

Das Ende der Heißluftfritteuse

Die Heißluftfritteuse galt lange als revolutionär – schnellere Mahlzeiten, weniger Abwasch, Abendessen in Minutenschnelle. Doch inzwischen hat ein neues Gerät still und leise ihren Platz eingenommen. Immer mehr Küchen schmücken sich mit großen, schlanken Geräten auf der Arbeitsfläche, die versprechen, gleich mehrere Küchenhelfer in einem zu vereinen. Kochen, Backen, Dämpfen, Grillen, Schmoren – und noch vieles mehr.

Im Netz teilen Menschen Fotos von überfüllten Küchen, die plötzlich auf ein einziges Gerät reduziert wurden. Der Grund ist einfach: neun verschiedene Garmodi und die Aussicht, mindestens die Hälfte der Küchengeräte loszuwerden.

Warum Allround-Geräte Einzelgeräte verdrängen

Wer heutzutage einen großen Haushaltswarenmarkt betritt, bemerkt den Wandel sofort. Heißluftfritteusen stehen zwar noch im Regal, doch daneben reihen sich vielseitige Tischbacköfen, die gleich mehrere Funktionen auf einmal übernehmen. Als Konvektionsofen, Dampfgarer, Grill, Dörrgerät und Heißluftfritteuse in einem überzeugen sie auf ganzer Linie. Weniger Steckdosen, weniger Gerätechaos, eine einzige Maschine für Frühstück, Mittag- und Abendessen.

Viele Familien haben festgestellt, dass die Heißluftfritteuse den Backofen nie wirklich ersetzen konnte. Bei kleinen Mengen funktionierte sie hervorragend – bei Mahlzeiten für die ganze Familie stieß sie jedoch schnell an ihre Grenzen. Genau hier setzen die neuen 9-in-1-Geräte an. Sie braten, dämpfen, grillen und schmoren, sodass eine enorme Vielfalt an Gerichten möglich wird, ohne zwischen verschiedenen Geräten wechseln zu müssen.

Der eigentliche Grund für den Wandel

Dieser Wandel ist kein Hype – er ist das Ergebnis ganz praktischer Überlegungen. Während Heißluftfritteusen Backofen und Frittiertopf teilweise ersetzten, blieben Reiskocher, Backofen und Schongarer trotzdem weiterhin im Einsatz. Die Idee einer wirklich universellen Lösung wirkte lange unrealistisch.

Moderne Multikocher hingegen beherrschen völlig unterschiedliche Garmethoden: sanftes Dämpfen, langsames Garen bei niedrigen Temperaturen, scharfes Angrillen bei hoher Hitze und schonendes Trocknen. Stellt man das einer herkömmlichen Heißluftfritteuse gegenüber, wirkt diese plötzlich erstaunlich begrenzt in ihren Möglichkeiten.

So nutzen Menschen das 9-in-1-Gerät im Alltag

Den vollen Nutzen zieht man nicht daraus, alle Voreinstellungen auswendig zu lernen. Die meisten zufriedenen Nutzer wählen einen verlässlichen Alltagsmodus und bleiben dabei. Andere Funktionen kommen erst dann zum Einsatz, wenn es die Situation erfordert. Das Schmoren wird zum Sonntagsritual, der Grillmodus rettet den stressigen Wochenabend, und das Dörren passiert gelegentlich, wenn die Lust dazu da ist.

Dazu kommt ein emotionaler Mehrwert, den viele Nutzer beschreiben: Das Kochen fühlt sich deutlich entspannter an. Mahlzeiten lassen sich vorbereiten, zeitversetzt starten oder durch die Kombination verschiedener Modi fast vollständig automatisieren. Was früher eine tägliche Herausforderung war, wird zur ruhigen Routine – selbst wenn man regelmäßig nur vier der neun Modi verwendet.

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Typische Fehler von Neueinsteigern

Der häufigste Frustrationsfaktor ist der Versuch, sofort alles auszuprobieren. Wer am ersten Wochenende wild zwischen den Modi wechselt, erntet oft inkonsistente Ergebnisse und Enttäuschung. Ein weiterer häufiger Fehler: ein Modell mit zu geringem Fassungsvermögen zu wählen. Für Familien ist die Kapazität wichtiger als die Anzahl der Funktionen.

Auch die Reinigung braucht ein klares System. Wer zwischen verschiedenen Garmodi wechselt, ohne die Schalen zwischendurch zu reinigen, riskiert unerwünschte Geschmacksübertragungen. Wer diese Gewohnheiten erst einmal verinnerlicht hat, wird feststellen, dass der Alltag in der Küche deutlich unkomplizierter wird.

Was ein gutes 9-in-1-Gerät vom bloßen Marketingversprechen unterscheidet

  • Ausreichend Fassungsvermögen mit Einschüben und Körben für vollständige Mahlzeiten
  • Eine Dampf- oder Dampfbackfunktion für feuchtes, gleichmäßiges Erhitzen und Backen
  • Eine Grillfunktion, die tatsächlich echte Hochhitze erzeugt
  • Gut ablesbare und leicht zugängliche Voreinstellungen
  • Spülmaschinenfeste Teile, die die Reinigung erleichtern

Die meisten Besitzer berichten dasselbe: Nach diesen Grundvoraussetzungen wurde die Heißluftfritteuse „nur für den Fall der Fälle" in den Schrank verbannt – und nie wieder herausgeholt.

Wie man neun Garmodi wirklich sinnvoll nutzt

Das Entscheidende ist, jedem Modus eine konkrete Aufgabe im Wochenverlauf zuzuweisen. Am besten beginnt man mit zwei oder drei verlässlichen Anwendungen und verknüpft sie mit bestehenden Gewohnheiten. Mit der Zeit wächst das Selbstvertrauen, und das Ausprobieren weiterer Modi fühlt sich nicht mehr überwältigend an.

Man muss das Gerät auch nicht täglich in vollem Umfang nutzen, damit es sich lohnt. Wer seinen 9-in-1-Kocher liebt, weiß, dass manche Funktionen schlicht Bonusfeatures sind. Nicht perfekt, aber zuverlässig – und das zählt. An stressigen Abenden einfach auf den Ein-Knopf-Modus zurückzugreifen, ist keine Niederlage. Es bedeutet nur, dass das Abendessen ohne großen Aufwand auf dem Tisch steht.

Der stille Wandel in modernen Küchen

Küchenwandel vollziehen sich selten lautstark. Sie geschehen allmählich, bis die neue Ordnung selbstverständlich wirkt. Einst war es die Heißluftfritteuse, die diese Rolle übernahm. Heute sind es Geräte, die weit mehr können als nur eine Sache. Die Technik überzeugt – aber genauso zählt das Gefühl dahinter: weniger Stress, seltener Takeaway aus purer Erschöpfung, und Mahlzeiten, die wie von selbst entstehen.

Author

  • Mark Maslow ist einer der profiliertesten Fitness-Experten Deutschlands, der durch seinen evidenzbasierten Ansatz und seine analytische Herangehensweise bekannt wurde. Ursprünglich als diplomierter Luft- und Raumfahrttechnik-Ingenieur tätig, übertrug er die Prinzipien der Effizienz und Systemoptimierung auf den menschlichen Körper. Er ist nicht nur zertifizierter Personal Trainer mit lizenzierten Qualifikationen (u.a. Fitness-A-Lizenz), sondern hat sich durch jahrelange Praxis und das Studium sportwissenschaftlicher Erkenntnisse eine tiefe Expertise in den Bereichen Krafttraining, Ernährung und Mentaltraining erarbeitet. Sein Ziel ist es, Fitness-Mythen durch wissenschaftliche Fakten zu ersetzen und Menschen dabei zu helfen, ihren Körper nachhaltig zu transformieren.

    Bekanntheit erlangte Maslow vor allem durch seine Marke MarathonFitness und seinen preisgekrönten Podcast „Fitness mit M.A.R.K.“, der regelmäßig die deutschen Charts in der Kategorie Gesundheit anführt. Seine Expertise zeichnet sich durch das von ihm entwickelte „M.A.R.K.-Modell“ aus, das die vier entscheidenden Säulen des Erfolgs definiert: Mentaltraining, Ausgewogene Ernährung, Richtiges Krafttraining und Kardiotraining. Als gefragter Autor und Coach wird er für seine Fähigkeit geschätzt, komplexe biomechanische und physiologische Zusammenhänge in leicht verständliche, praxisnahe Strategien zu übersetzen, die sowohl für Profisportler als auch für vielbeschäftigte Alltagsathleten funktionieren.

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